Was macht eigentlich eine Auszubildende bei CREMER?

Hallo Antonia, du steckst gerade mitten in den Abschlussprüfungen deiner Ausbildung. Kannst du erklären, was du in den vergangenen zwei Jahren bei CREMER gemacht hast?

Ja, meine Ausbildung ist fast vorbei, es fehlt nur noch die mündliche Prüfung. In den vergangenen zwei Jahren konnte ich alle Bereiche von CREMER OLEO aus der Praxis kennenlernen: Zu Beginn war ich für einige Monate im Handelsteam, wo es um den Ein- und Verkauf unserer Produkte geht. Danach habe ich in allen Operations-Teams Handling und Transport unserer Aufträge kennengelernt. Und jetzt zum Ende arbeite ich im Quality Management. In allen Teams war ich voll eingebunden, wurde auf eine positive Weise ins kalte Wasser geworfen und habe – mit viel Augenmaß – eine Menge Verantwortung übertragen bekommen. Typische “Azubiaufgaben” gibt es bei CREMER nicht.

Wie funktioniert die duale Berufsausbildung in Deutschland?

Die duale Berufsausbildung ist eine Besonderheit des deutschen Arbeitsmarktes: eine Kombination aus praktischem “training on the job” in einem Unternehmen und fachbezogenem theoretischem Unterricht an einer Berufsschule. Wer sich für einen der mehr als 300 Ausbildungsberufe entscheidet, lernt 2-3 Jahre lang immer abwechselnd von Kolleginnen und Kollegen und an der Schule. Inhalte und Abläufe der Ausbildung sind vorgegeben und bundesweit einheitlich. Die Ausbildung endet mit einer offiziellen Prüfung, nach der die Teilnehmer offiziell ihre neue Berufsbezeichnung tragen dürfen.

Mehr als die Hälfte aller Schulabgänger in Deutschland entscheiden sich jedes Jahr für eine duale Ausbildung. CREMER bietet sie seit vielen Jahren unter anderem für Kaufleute im Groß- und Außenhandel an. Viele Kolleginnen und Kollegen haben ihren Beruf bei uns “von der Pike auf” gelernt.

In der Berufsschule, die ich jede Woche für anderthalb Tage besucht habe, ging es um Außenhandels-Themen, Buchhaltung, Bilanzierung, Recht, Wirtschaft und Fremdsprachen, in meinem Fall Englisch und Französisch.

Wenn du zurückblickst: Was war deine spannendste Aufgabe?

Ich durfte Roberto Echeverría beim Aufbau unseres Brasiliengeschäfts unterstützen. Zusammen mit unseren neuen Kollegen in Joinville habe ich zum Beispiel Prozesse für die Zusammenarbeit mit Hamburg entwickelt und Trainings für unsere Systeme organisiert. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und mir gezeigt, wie richtig die Entscheidung für einen internationalen Arbeitgeber war. Ich bin unendlich dankbar für die Chance, so früh so viel Verantwortung übernehmen zu können. 

Ich wollte unbedingt im Außenhandel arbeiten und mit Menschen aus möglichst vielen Ländern zu tun haben. 
Antonia Kleinwächter, Auszubildende

Es ist also das internationale Arbeiten, weshalb du dich für eine Ausbildung bei CREMER entschieden hattest?

Ja. Ich wollte unbedingt im Außenhandel arbeiten und mit Menschen aus möglichst vielen Ländern zu tun haben. Und ich wollte in die Chemie-Branche, weil chemische Produkte in allen Märkten gebraucht werden und unser Geschäft deshalb so vielseitig ist wie kaum ein anderes.

Du hättest ja auch studieren können – die Möglichkeit eines Dualen Studiums bietet CREMER doch auch?

Ja, ich habe 2018 Abitur gemacht. Danach war ich für einige Monate in Südkorea. Als ich wiederkam, wollte ich Berufserfahrung sammeln und gleichzeitig Geld verdienen. Da war die Ausbildung für mich ideal. Ich fühle mich jetzt sehr gut vorbereitet für meine Zukunft. Studieren will ich trotzdem noch, berufsbegleitend. Am liebsten internationales Management, wie das ja auch einige meiner Kollegen bei CREMER OLEO getan haben.

Da sind wir ja schon bei der spannendsten Frage: Weißt du schon, wie es nach deiner Ausbildung weitergeht?

Ja, seit genau zwei Stunden :). Da habe ich meinen Anstellungsvertrag bei CREMER OLEO unterschrieben. Ich fange als Sales Managerin im Oleo- und Glycerin-Team an und freue mich schon sehr!

Nutze die Zeit, nimm so viele Erfahrungen mit wie du kannst und genieße jeden Moment! 

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der seine Ausbildung bei CREMER beginnt?

Nutze die Zeit, nimm so viele Erfahrungen mit wie du kannst und genieße jeden Moment! Weil mir in der Ausbildung so viel Vertrauen geschenkt wurde, bin ich heute viel entspannter mit mir selbst. Ich durfte viel Verantwortung übernehmen und bekam auf der anderen Seite immer ein offenes Ohr für meine Ideen und Fragen. Das ist vielleicht das Wichtigste, was man bei CREMER OLEO tun sollte: nicht auf etwas hoffen und warten, sondern es ansprechen und machen.

Vielen Dank, Antonia!